Debatte: Sollten im Deutschunterricht mehr Klassiker gelesen werden?

February 4th, 2010

Die sog. Klassiker haben nicht zufällig die Zeiten überdauert – sie haben etwas zu sagen und sie können es auch (sprachliche Begabung).
Man lernt zumindest in geringem Umfang etwas fürs Leben (im Gegensatz zur Lektüre irgendwelcher zeitgeistigen Jugendbücher, die schon nach zwei Jahren niemand mehr kennt und die man ohnehin nicht mehr erwähnenswert findet, wenn man etwas älter ist), denn man kann unter Umständen die erworbenen Kenntnisse für small talk verwenden.
Man lernt in etwas größerem Umfang etwas fürs Leben, wenn man bereit ist, sich mit den dargebotenen Gedanken eigenständig zu beschäftigen, schließlich sind Fragen der Gerechtigkeit etc. auch heute noch interessant.

Zur Definition von “Klassiker”: vorbildliches, eine Epoche stellvertretend darstellendes Werk.

Suchanfragen für diesen Artikel:

Interview mit Professoren: Warum Klassiker im Deutschunterricht

Ähnliche posts:

  1. Im Deutschunterricht besser werden.? *-sprich doch mit deinem deutschlehrer darüber, wie du deine … weiter lesen...
  2. Sollten wieder oder mehr Tagesausfluege in die eigene Gemarkung durch die Schulen unternommen werden.? LoIch fände es gut, man sollte seine Heimat kennen, dann… weiter lesen...
  3. Sollten manche Schüler ihre Väter mit in den Unterricht nehmen dürfen, damit diese den Stoff der Hausaufgabe? Lowarum nicht :p Caund wie sollen die väter geld verdienen… weiter lesen...
  4. Sollten Tierversuche für Kosmetik,oder Tierversuche generell abgeschafft werden? suMenschenversuche? NaMenschenversuche will dann auch keiner haben, aber irgendwie muss… weiter lesen...

Categories: allgemein

Tags: , , Leave a comment

Comments Feed4 Comments

  1. Me

    Die sog. Klassiker haben nicht zufällig die Zeiten überdauert – sie haben etwas zu sagen und sie können es auch (sprachliche Begabung).
    Man lernt zumindest in geringem Umfang etwas fürs Leben (im Gegensatz zur Lektüre irgendwelcher zeitgeistigen Jugendbücher, die schon nach zwei Jahren niemand mehr kennt und die man ohnehin nicht mehr erwähnenswert findet, wenn man etwas älter ist), denn man kann unter Umständen die erworbenen Kenntnisse für small talk verwenden.
    Man lernt in etwas größerem Umfang etwas fürs Leben, wenn man bereit ist, sich mit den dargebotenen Gedanken eigenständig zu beschäftigen, schließlich sind Fragen der Gerechtigkeit etc. auch heute noch interessant.

    Zur Definition von “Klassiker”: vorbildliches, eine Epoche stellvertretend darstellendes Werk.

  2. em

    ich als lesebegeisterte würde sagen: ja mehr klassiker.
    aber ich kann mich auch gut in die leute hinein versetzen die nicht gern lesen und z.B. die ringparabel in nathan der weise schon nicht verstanden haben.
    ich persönlich würde den begriff klassiker nicht nur auf alte bücher beziehen. ein klassiker ist ja auch “der vorleser” von berhard schlink. und das buch kam erst 1995 raus. deshalb sollten mehr bücher wie dieses gelesen werden. kurz und trotzdem mit so viel inhalt und weißheit, wie es manch ein roman von 1000 seiten nicht schafft.

    Ich bin pro Klassiker, aber nur im deutsch leistungkurs. für leute die es wirklich interessiert.

  3. Al

    Ich bin dafür, dass keine Klassiker gelesen werden. Stattdessen sollen Lesetechniken, Rhetorik und verschiedene Textformen eingeübt werden, da ich in meinem Leben niemals einen Nutzen daraus ziehen werde, Klassiker unter Zwang gelesen zu haben. Wenn man ein Buch freiwillig liest erlaubt man es dem Buch, einen zu ergreifen. Geschichten dringen in die Phantasie ein, Sprüche erweitern den Wortschatz. Wenn man es lesen muss, bleibt nur eine Inhaltsangabe zurück.

    “Es ist mit dem Lesen wie mit jedem anderen Genusse: er wird stets desto tiefer und nachhaltiger sein, je inniger und liebevoller wir uns ihm hingeben. Man muß seine Bücher als Freunde und Lieblinge behandeln, jedes in seiner Eigenart schätzen und nichts von ihm verlangen, was dieser Eigenart fremd ist.” – Hermann Hesse

  4. Za

    Hallo!

    Du addierst die Molekulargewichte von zweimal Kupfer zu einmal Schwefel.
    In einem Periodenensystem sind die Molekulargewichte oft angegeben.

    In dem von Barey verlinkten auch. Es ergibt sich:
    2 * 63,546 u + 32,066 u = 159,158 u
    u steht für die atomare Masseneinheit

    Im Prinzip hatte Barey den richtigen Ansatz, nur hat sie die Ordnungszahlen (also die Anzahl der Protonen im jew. Element) aufaddiert. Auch wenn ein Proton rund 1 u Masse hat, vernachlässigt diese Rechnung erstens die Neutronen* im Kern und zweitens die Tatsache, dass es sich bei vielen Elementen in der Natur um Isotopengemisch handelt.
    Aber darum brauchst du dich im Prinzip nicht zu kümmern. Einfach mit der Zahl aus dem PSE rechnen, dann hast du’s.

    Gruß

    *ein Neutron hat in etwa diesselbe Masse wie ein Proton

Leave a comment

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes
Feed

http://www.ich-will-lesen-lernen.de / Debatte: Sollten im Deutschunterricht mehr Klassiker gelesen werden?